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Andere Kulturen
 
 
 
 
 
...  in anderen Kulturen

Von der "Globalisierung" wird viel geredet. Davon, dass ihre Voraussetzung und ihr Ziel und Sinn darin besteht, die ganze Erde zum Platz einer einheitlichen, in Freundschaft und Frieden verbundenen Menschheit zu machen, ist kaum die Rede.

Religionskriege, Wirtschaftskriege, das Schlachtfeld der Interessengegensätze lassen den Traum einer solchen Zukunftsmöglichkeit in den Augen vieler als lächerlich und utopisch-unrealisierbar erscheinen.

Doch "unverbesserliche" Zukunftsoptimisten, Visionäre, Menschen mit Verantwortungsbewusstsein für Menschheit, Natur, Erde bzw. für die Schöpfung Gottes lassen sich nicht entmutigen, dieses Ziel weiter zu verfolgen.

Wenn die Feindschaften und Gegensätze überwunden werden sollen, gibt es nur einen einzigen Weg: wir müssen mehr voneinander wissen. Wir müssen die Kulturgüter anderer Völker kennen und schätzen lernen. Wir müssen ihre Religionen und Lebensweisen respektieren. Wir müssen - wo erforderlich - helfen, Not und Perspektivlosigkeit zu überwinden.

Ich will auf dieser und den Folgeseiten einige dieser "guten Gedanken" aus anderen Kulturen, aus anderen Völkern vorstellen.

Völkerverständigung und Musik  - die verbindende Kraft der Liebe zur Musik
  Man sagt, Musik könne die Völker auch ohne Worte verbinden. Deshalb habe ich die
"Illustrierte Enzyklopädie  der Musikinstrumente - Musikinstrumente aus aller Welt. Von den Ursprüngen bis zur Gegenwart"
in diese Website aufgenommen - allerdings in der Rubrik "Wissenschaft + Technik". Diese Enzyklopädie zeigt die "Einheit in der Vielheit" - die Tatsache, dass dieselben Klangprinzipien von Musikinstrumenten in allen Teilen der Welt hervorgebraucht, "erfunden" wurden. Es gibt Flöten, Trommeln, Rasseln, Saiteninstrumente usw. auf allen Erdteilen, bei allen Völkern.

siehe die Seite Musikinstrumente
weitere geplante Bücher
Weltliteratur, Weltkunst, Weltkultur Es gibt diesen Begriff der "Weltliteratur", es gibt den "Literaturnobelpreis", das Internet. 
Trotzdem ist das gute und beste an dieser Weltliteratur hier in Deutschland zu wenig bekannt.  Unsere "Amerikazentrierung" - der überproportional hohe Anteil von (leider oft seichten) Büchern und Filmen aus den USA - verhindert den Blick auf andere Regionen der Welt:
Was wissen wir beispielsweise schon über afrikanische Literatur und Kunst. Bei den Olympischen Spielen in Peking wurden wir - erschreckend! - damit konfrontiert, dass zur Eröffnung auf Instrumenten gespielt wurde, die mehr als 4000 Jahre alt waren.

Wenn überhaupt, dann wird diesen anderen Kulturen eher der Hauch der "Exotik" angehängt, als dass man sie ganz selbstverständlich zur Weltkultur rechnet, die zur Allgemeinbildung auch bei uns gehören sollte.
Wir müssen - früher oder später - lernen, unsere Kultur nur als einen "Teil vom Ganzen" unter vielen, nicht als den "Haupt-Teil" der Weltkultur anzusehen.
Wir müssen bescheidener werden, unsere Arroganz gegenüber den anderen Kulturen der Welt abbauen.

Ich plane, aus den mir bekannten Büchern  als erstes diese vorzustellen:
 
Pancatantra Pancatantra
Die fünf Bücher indischer Lebensweisheit

Herausgegeben von Aloys Greither
Mit 107 Zeichnungen von Josef Scharl
Gustav Kiepenheuer Verlag Leipzig und Weimar
1. Auflage1986, 268 Seiten
in Lizenz der C. H. Beck'schen Verlagsbuchhandlung München

Die Rahmenhandlung dieses Buches voller "guter Ratschläge" ist diese:
Ein König hatte drei Söhne von der allergrößten Dummheit, deren Verstand er in kürzester Zeit wecken wollte, um einen Nachfolger auswählen zu können.  Einer der Berater empfiehlt ein "abgekürztes Verfahren" an: Man müsse einen weisen Brahmanen namens Visnusarman die Erziehung der Söhne übernehmen lassen. Der kommt und verspricht, den Söhnen innerhalb von sechs Monaten Lebensweisheit beizubringen. Dafür schreibt er fünf Bücher, die in dem "Pancatantra" zu lesen sind. Hier ein erstes Beispiel von Seite 176:
 
  Um einer Kleinigkeit willen bringt sich der Kluge nicht um Großes; klug ist indessen, wer sich Großes durch Verlust von Geringem bewahrt.  
Konfuzius
(551 - 479 v. Chr.)
Konfuzius
Gespräche (Lun-Yu)
Verlag Philipp Reclam jun. Leipzig
1. Auflage 1982, 168 Seiten
(Reclams Universal-Bibliothek Band 888)

Die Einleitung des Buches beginnt mit diesem Satz:
Es gibt auch andere als diese lateinisierte Schreibweise seines Namens.
  "Konfuzius' Rolle in der Geschichte des chinesischen Denkens ist einzigartig."  
  Hier schon einmal eine kleine Kostprobe aus Kapitel XII, Gespräch 22:  
  [Der Schüler] Fan Chi wollte wissen, was sittliches Verhalten sei.
Konfuzius antwortete: "Die Menschen lieben."
 
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Anmerkungen
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